CANTARES

Lieder von Sonne und Eis

       Von der iberischen Halbinsel bis nach Westrussland, vom kalten Norwegen bis zu den warmen Küsten Südfrankreichs treffen wir auf eine Vielfalt von Kulturen, Sprachen, Düften, Aromen und vor allem Liedern.Am Ende des 19. und zu Beginn des 20. Jahrhunderts erlebte Europa tiefgreifende soziale, politische und kulturelle Umbrüche. Die Kriege, von denen der Kontinent in dieser Zeit heimgesucht wurde, brachten Elend, Schmerz und Hoffnungslosigkeit mit sich. Doch die Kunst und die Musik dieser Jahre verleihen dem tiefsten Schmerz der Menschheit in vollendeter Weise Ausdruck.Fernando Obradors und Joaquín Turina zeigen uns die kulturelle Vielfalt eines Spaniens, das seine musikalische Identität zu finden beginnt. Die Musik von Henri Duparc strebt - trotz der politischen Rivalität zwischen Frankreich und Deutschland - ebenso nach der Einheit von Wort und musikalischem Diskurs wie die seiner deutschen Kollegen auf der anderen Seite des Rheins, Richard Wagner oder Richard Strauss. Edvard Griegs und Sergej Rachmaninows Träume von Liebe und Hoffnung lassen für einen Moment die Traurigkeit der eisigen Landschaften von Norwegen und Russland vergessen.Trotz der deutlichen Unterschiede zwischen Stilen und Kulturen finden Musik und Gesang immer eine gemeinsame Form des Ausdrucks.Diese Lieder sind eine Hommage an die Liebe, an das Glück, an die Angst aber vor allem an die Hoffnung.

INHALT

Joaquín Turina Pérez (* 1882 Sevilla; † 1949 Madrid)

 

Poemas en forma de canciones

 

1 Dedicatoria

2 Nunca olvida

3 Cantares

4 Los dos miedos

5 Las locas por amor

 

Fernando Jaumandreu Obradors (* 1897 Barcelona; † 1945 Barcelona)

 

Dos cantares populares

 

6 Del cabello más sutil

7 Coplas de Curro Dulce: Chiquitita la novia

 

Marie Eugène Henri Duparc (*1848 Paris; † 1933 Mont-de-Marsan)

 

8 Le manoir de Rosemonde

9 Extase

 

Richard Strauss (*1864 München; † 1949 Garmisch-Partenkirchen)

 

10 Cäcilie (Op. 27 Nr. 2)

11 Heimliche Aufforderung (Op. 27 Nr. 3)

12 Zueignung (Op. 10 Nr. 1)

 

Edvard Grieg (*1843 Bergen, † 1907 Bergen)

 

13 Ein Traum (Op. 48 Nr.6)

14 Ein Schwan (Op. 25 Nr. 2)

 

Sergej Wassiljewitsch Rachmaninow (*1873 Nowgorod; † 1943 Beverly Hills)

 

15 Son (Op. 8 Shest' romansov Nr. 5)

16 Zdes' khorosho (Op. 21 Nr. 7)

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